Caminho portugues a la costa

Von Porto: Der portugiesische Weg an der Küste.


Wie man nach Porto kommt, fragt man am besten google-flights. Als Karte empfehle ich Locus Pro oder OSMAnd auf dem Smartphone. Da sind schon viele Jakobswege auf den Vektorkarten drauf. Diese Karten können vollständig herunter geladen werden. Dazu importiert man fehlende Strecken als gpx-files, die es im Internet gibt. Ich habe eine Datei hergestellt, mit fast allen Wegalternativen, Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants etc. Diese Datei importiert man mit Locus direkt. Hier mit dem Handy runterladen, der Rest geht fast automatisch. Falls Sie diese Datei mit dem PC runterladen, installieren Sie vorher das kostenlose Programm GPXSee.

Es gibt inzwischen viel mehr Herbergen. Hier eine Kopie einer Karte, deren km-Angaben mit Vorsicht zu genießen sind. Die Touri-Info hat ein Faltblatt.
Es gibt auch genügend Cafes und Restaurants auf dem Weg und Menschen, die einem helfen. Markierungen sind gut.

Inzwischen bin schon mehrfach den Küstenweg gelaufen. Viel angenehmer! Von Porto aus steigt man in die Electrico, fährt immer unten am Fluß bis zu Endstation und läuft dann los.
Wenn man später auf den Holzstegen in Reichweite vom Meer laufen kann, ist man total glücklich.




Ein weiterer, schöner Weg:
Wer auf Porto verzichten möchte, läuft am besten direkt vom Flughafen los. Es gibt noch keine Pfeile (5/2019). Das Meer ist ca 7 km entfernt. Bequem zu gehen. Nach ca. 20 min wechselt man von der größeren Straße nach rechts auf die R. Ocidental, später auf die R. Oriental und folgt ihr bis ans Meer. Cafes gibts auf diesem Weg.


1. Etappe:  20 km

In Vila Cha gibt es mehrere Quartiere und Restaurants.

Ab Vila do conde (schöne Herberge) könnte man auch ins Landesinnere wechseln, wenn z. Bsp. das Wetter zu schlecht und der Wind zu stark ist.

2. Etappe: 22 km
Apulia, neue Herberge, 20.- EZ, DZ je 14.- / Einzelbett im 4er, 12€

3. Etappe: ca 29 km(?)
Viana da Costello, Jugendherberge, rechtzeitige Anmeldung nötig.
Die Kirchliche Herberge ist unangenehm. Kein Licht im Klo, Dusche, heißes Wasser, anschließend alles nass.

Blick von der Kathedrale nach Süden, die man mit einer Zahnradbahn erreichen kann.

4. Etappe: 28 km
Caminho, Pilgerherberge, Campingplatz, Touri-Info

5. Etappe: 34 km
Valenca, bei den Bomberos lässt es sich gut schlafen. Eventuell wundert man sich über die Mitbewohner.

Alternativ geht es auch von Caminha rüber nach Guarda weiter. Das ist anfangs sehr schön aber dann kommt nur Stadt (Baiona bis Vigo) Habe mehrfach örtliche Busse genommen(8/2019).


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Hohenzollerische Jakobsweg

Ebro-Weg

Himmelreich-Jakobusweg